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Der Fachbereich „Schüler“ bietet in insgesamt 162 Wohnplätzen ein differenziertes Wohn- und Betreuungsangebot für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung.
Wie schon der Name sagt richten sich unsere Angebote vorrangig an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die die Theodor-Dierlamm-Schule besuchen.
Wir möchten jeden Bewohner in seiner Individualität sehen und ihn zu einem möglichst selbstständigen und selbstbestimmten Leben so weit erforderlich begleiten.
Wesentliche Themen sind:
Üblicherweise steht mit dem Übergang von der Schule in den Berufsbildungsbereich der WfbM oder in die heilpädagogische Förderung die Frage nach der zukünftig benötigten und geeigneten Wohnform im Raum. Wo immer möglich achten wir darauf, dass eine der jeweiligen Person angemessene Übergangsfrist gewahrt wird, der Wohnplatzwechsel also erst dann vorgenommen wird, wenn die neue Tagesstruktur bekannt ist.
Dieses Angebot für jüngere Menschen wird durch ergänzt durch Kurzzeitpflegeplätze, sowie eine therapeutische Wohngruppe für Menschen mit schwerwiegend herausforderndem Verhalten und eine Gruppe für längerfristig intensiv betreutes Wohnen.
In den zwei verbunden Reihenhäusern, sowie angegliederten Apartments bieten wir momentan zehn jungen Menschen im Alter von 20 – 29 Jahren die Möglichkeit sich intensiv auf Eigenverantwortung und ein weitgehend selbständiges Leben vorzubereiten.
Die individuelle Lebensplanung der jungen Menschen wird ernst genommen, und daraus aufbauend mit ihnen gemeinsam Schritte erarbeitet wie sie ihren Zielen näher kommen können.
Mehr noch als das praktische Tätigsein, ist der Schritt vom Jugendlichen mit zahlreichen Themen, die gewöhnlich die Pubertät begleiten, hin zum jungen erwachsenen Menschen eine enorme Herausforderung. Bei fast allen Bewohnern besteht deshalb ein großer Bedarf an regelmäßigen Einzelgesprächen, die wir im Rahmen des WKS-Modells nach Willem Kleine Schaars, mit Alltags- und ProzessbegleiterInnen führen.
Zentrale Themen dabei sind:
Daneben besteht ein großes praktisches Übungsfeld:
Unser Ziel lautet:
Maximale, individuelle Selbständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner, die bereits die Werkstufe besuchen, oder noch im Berufsbildungsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten, so zu fördern, dass sie nach ein bis drei Jahren den Übergang ins Ambulant betreute Wohnen/Trainingswohnen, oder in eine Außenwohngruppe bewältigen.
In 12 Wohngruppen mit jeweils 6-8 Plätzen bieten wir vorwiegend Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein anregendes Wohnumfeld. Innerhalb der Wohngruppen herrscht eine familiäre Atmosphäre der Vertrautheit und Geborgenheit. Eine enge Kooperation unter den Gruppen bietet vielfältige Kontakt und Beziehungsmöglichkeiten für die jungen Menschen. Freundschaftliche Kontakte beschränken sich nicht auf die Schule, sondern können in individueller Selbständigkeit auch in der Freizeit gepflegt werden.
Die Vielfalt der Gruppen ermöglicht individuell passgenaue Angebote. Dies heißt für die einen möglichst große Beständigkeit für andere immer wieder Veränderung entsprechend der persönlichen Entwicklung und dem Leistungsniveau.
Mit dem Schulaustritt wird entsprechend der eigenen Lebensplanung nach einer Perspektive in einer erwachsenengemäßen Wohnform Ausschau gehalten. Häufig mit einem Zwischenschritt in unserer Jugendwohngruppe Sb 65/66.
Ein vielfältiges Freizeit- und Beschäftigungsprogramm komplettiert die Angebote der Wohngruppen.
In insgesamt sieben (teilweise kooperierenden) Kleingruppen mit 4-5 Bewohnern und einer kooperierenden Gruppe mit 11 Bewohnern bietet der Obere Schlossberg ein Wohnangebot für junge Menschen mit leichter bis zu schwerer geistiger Behinderung. Die baulichen Voraussetzungen erlauben darüber hinaus die Betreuung von Menschen mit einer zusätzlichen Körperbehinderung. Eine Einfriedung des großzügigen Geländes des Oberen Schlossbergs erlaubt auch die Betreuung von Personen die durch einen offenen Bereich gefährdet sind.
Die alltägliche Betreuung, Pflege und Förderung orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten. Dies reicht von basalen Sinnesangeboten, die in die tägliche Pflege integriert, oder zur Freizeitgestaltung angeboten werden, bis zum Einüben alltäglicher Verrichtungen um so ein Stück Unabhängigkeit erlebbar zu machen.
Ein gerne angenommenes Angebot ist der Snoozelenraum. Hier können gezielt und selektiv Reize angeboten werden. Dadurch ist eine lustvolle Konzentration auf einzelne Reize möglich, die dadurch in besonderer Weise, mit Freude angst- und stressfrei erlebt werden.
Helmut Seibold
Fon 07151 9402533
Fax 07151 9402957
Mobil 0178 9405466
helmut.seibold(at)diakonie-stetten.de
Jannette Swart
Fon 07151 9402562
Fax 07151 9402957
Mobil 0178 9405499
jannette.swart(at)diakonie-stetten.de