Wohnen und Fördern in der Diakonie Stetten
 

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Einführungstage für neue Mitarbeitende

Lagerungsübung
Lagerungsübung
Selbsterfahrung
Selbsterfahrung
Übung mit Rollstuhlfahrern
Übung mit Rollstuhlfahrern

sprechende Hände

Wir sind überzeugt, dass jeder Mensch ein einmaliges Geschöpf Gottes und deshalb eine unverwechselbare Persönlichkeit ist.
Jeder Mensch hat, unabhängig von seinen Fähigkeiten und Leistungen, eine unantastbare Würde und ein uneingeschränktes Lebensrecht und so auch ein Recht auf Selbstbestimmung und Selbstverantwortung. Dieses Leitbild der Diakonie Stetten ist in allen unseren pflegerischen Handlungen unser Ausgangspunkt, denn gerade in der Pflege ist die Respektierung der Würde eines Menschen einer der wichtigsten Grundvoraussetzungen, um ein Miteinander positiv zu gestalten. Alle pflegerischen Handlungen sind Interaktionen mit dem/r Bewohner/in. Dabei sind unsere Hände wichtige Arbeitsinstrumente. Für eine qualifizierte Berührung ist „Handbewusstsein“ unerlässlich, denn „Hand anlegen“ ist eine der schwierigsten Pflegefähigkeiten!!! So sollen Pflegende „sprechende Hände“ haben, die sowohl Wohlbefinden, Ruhe, Entspannung, Wachheit und Lebendigkeit vermitteln können.


Zusammenarbeit

Zusammenarbeit von Pflegefachkräften und Mitarbeitern/innen aus pädagogischen Berufen

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Pädagogen und Pflegekräften ist Basis um eine optimale Betreuung unserer Bewohner/innen zu garantieren. Durch ständige Kommunikation unter den vielen verschiedenen Berufsgruppen wird ein interdisziplinäres Arbeiten ermöglicht, indem der/die Bewohner/in immer im Mittelpunkt steht. Durch die Vielseitigkeit entstehen interessante Interaktionen.


GBM-Verfahren

GBM-Verfahren - Gestaltung der Betreuung von Menschen mit Behinderung

Die Diakonie Stetten hat das Modell von Prof. Werner Haisch als Grundlage der Betreuungsform gewählt. Das Modell von Haisch beinhaltet auch die Krankenpflege und Selbstpflege, siehe auch http://www.gbm.info.
Die Pflegeplanung ist in diesem Modell integriert.


Schulungen

Schulungen in Pflegethemen:

In regelmäßigen Schulungen und Einweisungen für die Mitarbeiter/innen vermitteln die Ansprechpartnerinnen fachliche Kenntnisse, die für die Pflege notwendig sind. Die Mitarbeiter/innen profitieren von einem ausgewogenen Schulungsprogramm und können ihre Fachkenntnisse auffrischen, vertiefen und auf den neuesten Stand bringen. Folgende Schulungen werden von den Ansprechpartnerinnen für Pflege angeboten:

Weiter können unsere Mitarbeiter/innen an Grund- und Aufbaukursen, sowie Vertiefungstage in der Kinästhetik teilnehmen, die unsere externen Kinästhetiktrainerinnen  begleiten.

Alle neuen Mitarbeiter/innen kommen in den Genuss, an unseren Einführungstagen teilzunehmen. Hier werden sie auch  von den Pflegefachkräften in besondere  Pflegeprobleme unserer Bewohner/innen eingeführt.

Um noch mehr Sicherheit bei den Mitarbeiter/innen bei fachpflegerischen Aufgaben zu geben, leiten die Ansprechpartnerinnen für Pflege auch bei akuten Pflegesituationen die Mitarbeiter/innen direkt am Bewohnerbett an. So werden z.B. schwierige Wundverbände immer von den Ansprechpartnerinnen ausgiebig begleitet. Spezielle Tätigkeiten werden so lange mit dem Mitarbeiter/in eingeübt bis ein sicheres Handeln gewährleistet wird.


TQM

TQM- Qualitätsmanagement in der Pflege

Um professionelle Pflege durchzuführen bedarf es auch die notwendige Qualität. Unsere Pflegequalität ist in unseren Pflegestandards festgelegt. Die Pflege wird in individuellen Betreuungsplänen geplant und dokumentiert. So kann unsere Pflege auch von Heimaufsicht, MDK und externen Auditoren überprüft, beurteilt und ständig verbessert werden.

Die Pflegestandards und weitere Empfehlungen oder Vorgaben, die die Pflege betreffen, wie z.B. Hygienepläne werden in den verschiedenen Qualitätszirkeln wie AK-Pflege und AK-Hygiene erarbeitet, ständig überprüft und ergänzt. Sie sind in unserem Handbuch für Medizin und Pflege für jeden einsehbar.


Arbeitskreis-Pflege & Arbeitskreis-Hygiene

Unsere Ansprechpartnerinnen für Pflege nehmen an den verschiedenen Gremien regelmäßig teil. Hier findet ein interdisziplinärer Austausch auch mit unserem Ärztlichen Dienst statt. Themen werden fachlich nach den neuesten Erkenntnissen in der Pflegewissenschaft diskutiert und Empfehlungen für die Einrichtung entsprechend erarbeitet. Verschiedene Projekte zur Weiterentwicklung in der Pflege werden durchgeführt. Aktuell wird gerade das Projekt „Umsetzung des nationalen Expertenstandards in der Sturzprophylaxe“ von den Ansprechpartnerinnen für Pflege geleitet.


Pflegehilfsmittel

Pflegehilfsmittel sind in unserer Einrichtung nicht mehr weg zu denken. Die Ansprechpartnerinnen für Pflege suchen zusammen mit unseren Mitarbeiter/innen, sowie den Fachkräften der uns betreuenden Sanitätshäuser für unsere Bewohner/innen individuelle Lösungen. So ist unsere Einrichtung gut ausgestattet mit Transferhilfen wie z.B. Lifter und Aufrichthilfen. Aber auch medizinische Geräte werden in Zusammenarbeit mit den Kassen für die Bewohner organisiert. Die Ansprechpartnerinnen für Pflege sorgen für intakte und gewartete Geräte, sodass ein großes Maß an Sicherheit gewährleistet werden kann. Die Pflegefachkräfte informieren sich regelmäßig  über Neuheiten bei  Pflegehilfsmittel auf den verschiedenen Fachmessen wie z.B. Reha-care in Düsseldorf.

Ansprechpartnerinnen für Pflege:

In der Region Kernen gibt es drei Pflegefachkräfte als Ansprechpartnerinnen für Pflege (APf). Diese  stehen den Bewohnern/innen und Mitarbeiter/innen in fachpflegerischen Fragen und Problemen beratend  zur Seite. 

Uta Metzdorf
Uta Metzdorf - Gartenstraße 4 zuständig für die Bereiche Gartenstraße, Wildermuth-Haus und Oberer Schlossberg, Fon 07151 940-2652
Silvia Setzer-Porrmann
Silvia Seitzer-Porrmann Hangweide 11 zuständig für die Hangweide und Wohnheim Rommelshausen, Fon 07151 940-2290
Mandy Müller
Mandy Müller Schlossberg 20 zuständig für den Bereich Schloß und Schlossberg Fon 07151 940-2443