Wohnen und Fördern in der Diakonie Stetten
 

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Kontakt

Diakonie Stetten
Solitudestraße 30
70499  Stuttgart – Bergheim

Gisbert Stöppler
Fachbereichsleiter
Fon   0178 9405490
gisbert.stoeppler(at)diakonie-stetten.de

 

So erreichen Sie uns:

Wir sind ca. 25 Minuten vom Stuttgarter Zentrum entfernt.
Sie erreichen uns mit den Stadtbahnen U6, U13,
Haltestelle Bergheimer Hof.



Solitudestraße 30 Stuttgart - Bergheim

Haus und Bewohnerschaft

Das neu erbaute Haus (Eröffnung März 2007) liegt direkt am Waldrand unterhalb des Schlosses Solitude. Der Wohnraum für 43 erwachsene Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen ist auf drei Ebenen verteilt. Es gibt 39 Einzelzimmer (11 Ein-Zimmer-Appartements, 16 Zimmer mit Bad, 12 „Pflegezimmer“ jeweils mit Waschbecken und zwei großen Pflegebädern). Für Paarwohnen stehen 2 Zwei-Zimmerwohnungen zur Verfügung. Jede Ebene verfügt über eine eigene großzügige Küche, die auf zwei Ebenen durch eine separate Teeküche ergänzt wird. Das ganze Haus ist rollstuhlgerecht konzipiert.

Das Haus bietet durch das Zusammenleben von schwer mehrfach behinderten Menschen und Menschen mit geringerem Hilfebedarf die Chance auf Vielfältigkeit in der täglichen Begegnung. Zur Freizeitgestaltung stehen ein großer Garten und ein Mehrzweckraum zur Verfügung. Der angrenzende Wald lädt zu erholsamen Spaziergängen ein. Zwei Fahrzeuge (auch Rollstuhlgerecht) erweitern den Radius für Ausflüge und Aktivitäten in der Umgebung.

Anregungen und Förderung in zwei Lebensbereichen

Alle Bewohnerinnen und Bewohner erhalten Anregungen und Förderung in einem „zweiten Lebensbereich“, entweder durch regelmäßige Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen (bei Bedarf Fahrdienst) oder in der Heilpädagogischen Förderung im Nachbargebäude. Die Schwerpunkte der Betreuung und Begleitung im Wohnhaus liegen daher in der alltäglichen Versorgung (Hygiene, Einkaufen, Kochen), im Bereich des gemeinsamen Lebens und seiner Gruppendynamik, einer aktiven Angehörigenarbeit und in der Freizeit und Bildung. Das Betreuungskonzept basiert auf einer individuellen, personenbezogenen Hilfeplanung.

Selbstständigkeit erproben im Wohntraining

Teilnehmende im freiwilligen „Wohntraining“ haben die Möglichkeit, den Grad ihrer Selbstständigkeit bewusst zu erproben und zu erweitern. Am Ende der auf maximal zwei Jahre begrenzten Maßnahme können ein Wechsel in eine weniger intensiv betreute Wohnform oder die Rücknahme der Betreuungszeiten in der gewohnten Wohnform stehen.

Erfahrene Mitarbeiterschaft und individuelle Versorgung

Die Mitarbeiterschaft im Wohnbereich besteht überwiegend aus Fachkräften der Heilerziehungspflege, Sozial-, Arbeits-, Heil- und Erlebnispädagogik, Krankenpflege und Ergotherapie. Unterstützt werden sie von jungen Leuten im Praktikum und Freiwilligen Sozialen Jahr. Im Nachtdienst kommt nur Fachpersonal zum Einsatz.

Die Fachdienste des Hauses können auf langjährige Erfahrungen der Diakonie Stetten zurückgreifen und werden, zugeschnitten auf den Bedarf vor Ort, weiter ausgebaut. Dazu gehören: Medizinische Versorgung (wöchentliche ärztliche Sprechstunde im Haus), Psychologische Betreuung, Sozialdienst, Physiotherapie, Fußpflege, Hauswirtschaft mit Hausmeister und Reinigungskräften.

Freizeitgestaltung und vielfältige Kontakte

Vielfältige gruppenübergreifende Angebote zur Freizeitgestaltung und Kontakte zu anderen Anbietern und Kursen können je nach Neigung genutzt werden: z.B. Sport (Tischtennis, Kegeln, Tischfußball, Gymnastik, Fußball, Kanu, Klettern, Fahrrad und vieles mehr), Kreative Werkstatt (tonen, basteln, malen), Musik (Singkreis), Freizeiten im Winter und Sommer, Ausflüge (z.B. Sportveranstaltungen, Museen, Konzerte, Stadtfeste), Erlebnispädagogische Angebote, Aufbau eines "Abendtreffs“, Projektwochen in Kooperation mit Bauernhof, Schule und Kindertagesstätte.