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Diakonie Stetten
Richard Hirschmann Str. 21
73728 Esslingen
Das Wohnheim Esslingen wurde im Jahr 2001 eingeweiht. 44 Bewohnerinnen und Bewohner mit geistigen oder mehrfachen Behinderungen leben hier innerhalb von Gruppen in Einzelzimmern, die teilweise mit Dusche und WC ausgestattet sind. Jede der vier familienähnlich strukturierten Gruppen berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse der behinderten Menschen. Zusätzlich werden vier Appartements angeboten. Alle Wohnungen sind für Rollstuhlfahrer geeignet.
Das Wohnheim liegt nahe der attraktiven Altstadt von Esslingen. Auch eine Bushaltestelle befindet sich in der Nähe. Die Bewohnerinnen und Bewohner können so alle Angebote der Stadt problemlos erreichen. Wichtig ist für uns, dass sie in der Stadt als Bürger respektiert und wahrgenommen werden.
In allen Wohngruppen und der heilpädagogischen Förderung arbeiten qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Heilerziehungspfleger, Sozialpädagogen, Heilpädagogen) Unterstützt werden sie durch Praktikanten und Teilnehmerinnen und Teilnehmer am freiwilligen sozialen Jahr. Unser Ziel ist, jedem Bewohner, die notwendige individuelle Hilfestellung zu geben. Dafür erstellen wir, wenn möglich, gemeinsam mit dem Betroffenen, seinen Angehörigen und gesetzlichen Betreuern mit Unterstützung unseres Dipl Psychologen einen individuellen Betreuungsplan .Wir wünschen uns, dass alle Menschen, die bei uns wohnen, so normal wie möglich leben können- Ein Arzt unseres sozialmedizinischen Zentrums hält regelmäßig Sprechstunden in unserem Wohnheim. Ein Facharzt für Neurologie und Psychiatrie des Zentrums steht zur Beratung zur Verfügung. Krankengymnastik wird auch im Wohnheim durch eine im Areal vorhandene Praxis angeboten.
Menschen mit schwerer Behinderung, die nicht in einer Werkstatt arbeiten, erleben durch die im Haus angebotene Heilpädagogische Förderung einen abwechslungsreichen Tagesverlauf. Die Förderung nimmt den Entwicklungsstand der Teilnehmer auf. Deshalb gibt es viele Angebote, die sich an den Körperbedürfnissen (Lagerung, Essen Trinken), an konkretem Fühlen und Wahrnehmen (basale Stimulation) orientieren. Von Bedeutung sind aber auch immer Gemeinschaftserlebnisse zum Beispiel im Begrüßungskreis.
Älteren Menschen, die nicht mehr arbeiten, bieten wir dort auch einen Ort, der ihren Tag gliedert und in dem ihre persönlichen Erfahrungen aufgegriffen werden.
Arbeitsplätze stehen in einer Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe in Esslingen-Zell zur Verfügung, die mit einem Fahrdienst erreicht wird.